Vieles funktioniert auch ohne Chemie und Medikament

 

Johanniskrautöl: 

Mehrmals täglich in rissige Ballen einmassiert beschleunigt den Heilungsprozess der angegriffenen Hautpartien und macht die Haut auf den Pfoten wieder geschmeidig und glatt. Heilsalben aus Holunderblüten oder Honig, Ringelblume oder Kamille eigenen sich ebenfalls hervorragend.

 

Löwenzahn und Brennnessel:

Eine sehr gute Futterergänzung für rheumatische  Hundepatienten ist unter das Futter gemischtes, fein gehacktes Löwenzahn- und Brennnesselgrün.

 

Leinsamenkörner:

Leinsamenkörner haben nicht nur eine verdauunsstimulierende Wirkung. Über das Futter gestreut, zaubern sie durch ihren hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auch einen schönen Glanz in das Fell. Muss vor der Fütterung eingeweicht und mindestens fünf Minuten gekocht werden!

 

Walnüsse, Erdnüsse, Haselnüsse:

Nüsse enthalten bis zu 50 Prozent ungesättigte Fettsäuren, die für ein schönes Haarkleid sorgen. Außderdem sind Mineralien, Eiweiß, Vitamin A und E enthalten.

 

 

Bei Verstopfung oder Durchfall 

Verstopfung:

Einen Brei aus pürierten Äpfeln kochen, abschließend ein kleiner Löffel Honig dazu

 

Durchfall: Apfelmus aus rohen pürierten Äpfeln.

 

Teebaumöl:

Shampoo mit Teebaumöl lindert Juckreiz, hilft bei Pilzbefall, Allergien, gegen Flohbisse und bei Haarausfall. Ich selbst arbeite im Hundesalon mit verschiedensten Shampoos, immer ausgelegt auf die Bedürfnisse der Haut des Hundes. Auch bei der Maschinenwäsche von Hundedecken kann man zur Desinfektion einige Tropfen Teebaumöl beigeben.

 

Bierhefe:

Hefeflocken übers. Futter gestreut sorgen für ein schönes, glänzendes Fell aufgrund des hohen Biotin Gehaltes.

 

Topfen, Joghurt und Hüttenkäse:

Bei einer gestörten Darmflora oder bei Verabreichung von Antibiotika kann man den Darm des Hundes mit Topfen, Joghurt oder Hüttenkäse unterstützen. Auch bei Blähungen empfehlenswert.

 

Apfelessig

Ein Spritzer Apfelessig ins Trinkwasser regt den ganzen Stoffwechsel an. Auch gut bei Zahnfleischentzündungen.

 

Magenverstimmung:

Homöopathisches Mittel: 5x täglich 5-10 Globuli Nux Vomica D 6 (je nach Hundegewicht)

 

 

Weiteres gibt es auch noch Rezepte aus ätherischen Ölen gegen Zecken und Flöhe oder wie man diese auch gezielt durch Gabe von bestimmten Nahrungsmitteln fernhalten kann:

 

Bernsteinketten bei Zecken und Flöhen:

Bernsteinketten können auch Verwendung bei Hunden finden - der Bernstein lädt sich durch das Fell des Hundes leicht elektrisch auf und verhindert somit dass eine Zecke oder Floh den Hund befällt.

 

Ätherische Ölmischungen 

zum Beispiel aus Zitrone, Nelke, Zeder, Lavendel und Teebaumöl helfen bei täglichem Auftragen von 1-2 Tropfen gegen Ungeziefer

 

Schwefel-Teer Shampoos

Helfen gut nach dem Baden des Hundes auch gegen Zecken und Flöhe.

 

Mag. med. vet.

Marina VOIHY,

Dipl. Tierärztin
T. +43 (0) 650 / 911 13 35
E.
marina.voihy

@tierzentrumimweinviertel.at